Aktuelles

Neuaufnahmen und Verabschiedung
Wechsel bei den Ministranten

Pfaffenberg. (ah)

Mit dem Einzug einer großen Schar Ministranten am letzten Samstag zum Vorabendgottesdienst der Pfarrei Sankt Peter in das Gotteshaus war schon zu ersehen, dass die jungen Messdiener im Mittelpunkt der Feier stehen würden. Bei dieser Gelegenheit wurden dann drei Ministrantinnen verabschiedet und im Gegenzug drei Nachwuchs-Minis aufgenommen, so dass weiterhin die stattliche Zahl von 28 Ministranten für den Dienst am Altar bereitsteht. Das Ministranten-Gewand abgelegt haben Lea Sternberg, Liliana Dobmeier und Salome Lehner, während die Schwestern Anna und Pia Leupold und Sandra Nowak nun ihren Dienst antreten.
Liturgisch vorbereitet wurde der Gottesdienst von Gemeindereferentin Maria Dambacher. Um das Augenmerk der Gottesdienstbesucher etwas für die Rolle der Ministranten zu schärfen, wurden deren Aufgaben und „Handwerkzeuge“ vorgestellt: das Kreuz als Zeichen Jesu, das sie bei Prozessionen voraustragen und im übrigen im Kleinformat um den Hals haben; als Leuchtenträger begleiten sie den Einzug und die Verlesung des Evangeliums durch den Priester; mit den Glocken machen sie auf die besonderen Geschehnisse im Gottesdienst aufmerksam und mit dem Weihrauch betonen sie schließlich den festlichen Charakter. Mit der Abnahme des Treueversprechens und der Übergabe der Ministranten-Ausweise und -Urkunden stellte Pfarrer Patrice Banza Kabwende die Neuen schließlich in den Dienst, während die „Altgedienten“ mit einem Präsent und einer Dankesurkunde verabschiedet wurden.
Anschließend war die Ministrantenschar zu einer kleinen Feierstunde im benachbarten Kolpingjugendheim eingeladen, wo man sich selbst gebackene und natürlich nach eigenem Geschmack belegte Pizzen schmecken ließ.

Anlage: 1 Bild, Untertitel: Der Priester und die Gemeindereferentin mit den Neu- und Ex-Minis (Foto: Anton Hetzenecker)

Dem Ehepartner die Priorität einräumen

Dankgottesdienst für Ehejubilare in der Pfarreiengemeinschaft

Pfaffenberg-Ascholtshausen-Holztraubach. (ah)

Mit den Worten „Wir feiern Sie, Sie zeigen was Liebe möglich macht“ begrüßte Pfarrer Patrice Banza Kabwende die Ehejubilare aus der Pfarreiengemeinschaft Pfaffenberg-Ascholtshausen-Holztraubach, die zum Dankgottesdienst in der Pfaffenberger Pfarrkirche erschienen waren bzw. die via Livestream von zu Hause aus den Gottesdienst verfolgten. Stolze 45 Ehepaare sind es, die heuer ihr 25-, 40-, 50-, 55- oder gar 60-jähriges Hochzeitsfest feiern können. Es waren zwar nur sechs Paare gekommen, aber nichtsdestotrotz betonte der Priester, dass die Feier gleichermaßen allen Paaren gelte.

In seiner Predigt betonte der Priester, jedes Paar habe sein eigenes Geheimnis zum Funktionieren einer so langen Ehe, wobei wohl kein Rezept dem anderen gleichen dürfte. Aber einen besonderen Gedanken gab er den „altgedienten“ Ehepaaren trotzdem mit auf den Weg, der in jeder Beziehung Gültigkeit hätte: der Ehepartner müsse die Nummer Eins sein. So wie Jesus mit der Aufforderung „verkaufe alles und folge mir nach“ die Orientierung auf sich angemahnt habe, so müsse auch dem Ehepartner die Priorität eingeräumt werden. Besonders mahnte er vor der Gefahr, sich zu sehr vom Beruf vereinnahmen zu lassen und letztlich in eine Sackgasse zu steuern, in der es für die Ehe keine Rettung mehr gebe.

Im Anschluss an die Predigt versammelten sich die Paare um den Altar und erneuerten in einem gemeinsam gesprochenen Bekenntnis ihr Eheversprechen. Zum Abschluss des Gottesdienstes gratulierte der Priester den Jubilaren und überreichten ihnen eine Rose zur Erinnerung. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einer kleinen Formation des Singkreises unter der Leitung von Heidi Buchner-Gandorfer und unter Begleitung von Melanie Hetzenecker auf der Orgel.

Anlage: 1 Bild, Untertitel: Die Ehejubilare mit dem Priester (Foto: Anton Hetzenecker)

Erntedankfest gefeiert

Reich bestückter Erntealtar

Pfaffenberg. (ah)

Welche Fülle an Essen uns beschert ist, verdeutlichte in eindrucksvoller Weise der reich geschmückte Erntealtar, der von den Damen des katholischen Frauenbundes wieder mit viel Liebe gestaltet wurde, wobei die allermeisten Gaben von den Mitgliedern aus Berghausen beigesteuert wurden. Den wunderschönen Blumenschmuck auf dem seitlichen Marienaltar hat man indes der Spende der ortsansässigen Gärtnerei zu verdanken.

Dass uns unser Wohlstand und Überfluss nicht zur Selbstgefälligkeit und Selbstherrlichkeit werden dürften, dazu mahnte Pfarrer Patrice Banza Kabwende. Vielmehr müssten wir auf den Durst und Hunger jenseits der materiellen Bedürfnisse in uns achten. Ein wichtiger Schritt uns darauf zu besinnen sei das Beten, was wir aber zumeist mit einer Bitte an Gott verbinden würden. Aber „Beten ist nicht nur Betteln“, so der Priester, sondern zum Beten gehöre genauso das Danken. Denn eine reiche Ernte, von der wir gut leben könnten, ein Arbeitsplatz, wo wir unseren Lebensunterhalt verdienen könnten, oder die Gesundheit – das seien alles keine Selbstverständlichkeiten.

Die liturgische Gestaltung des Erntedank-Gottesdienstes lag traditionell bei der Kolpingjugend. Hierfür hatte man das Motto „Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“ ausgesucht. Neben der Gestaltung der Fürbitten und einer Gabenprozession hatte man sich auch eine Mitmach-Aktion einfallen lassen. An den Anfang stellte Sprecherin Katrin Amann den Gedanken, dass wir dem körperlichen Bedürfnis Durst eher selten begegnen würden, und dann nicht aus einer wirklichen Not heraus, sondern weil wir es übersehen hätten, uns rechtzeitig mit einem Getränk zu versorgen. Nun rief sie die Besucher auf, auf einem Zettel, der einen Tropfen Wasser symbolisierte, zu notieren, wonach es sie im Leben wirklich dürste. Die Zettel wurden dann an eine Schautafel gepinnt und die Gläubigen konnten ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte im Vergleich zu anderen reflektieren.

Auch die schöne musikalische Gestaltung des Gottesdienstes kam mit Organistin Melanie Hetzenecker und Kantor Alexander Bauer aus den eigenen Reihen der Kolpingjugend. Ein Höhepunkt und gleichzeitig schöner Abschluss des Gottesdienstes war hier die gemeinsam gesungene Bayernhymne, die anlässlich des Tags der Deutschen Einheit angestimmt wurde.

Anlage: 1 Bild, Untertitel: Der reich gedeckte Ernte-Gabentisch (Foto: Anton Hetzenecker)

„Allgemeine Laber-Zeitung, Ausgabe vom 29. September 2021, mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Attenkofer“

Vorstellung Pfarrvikar Dr. John Ojochogwu Oguche

Liebe Pfarrangehörige in der Pfarreiengemeinschaft

Pfaffenberg-Ascholtshausen-Holztraubach,

ich heiße John Ojochogwu Oguche und ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen Grüß Gott zu sagen. Mein Dienst in Ihrer Pfarreige­meinschaft als Pfarrvikar hat letzte Woche begonnen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.

Ich möchte ein paar Worte über mich sagen:

Ich bin in Nigeria als zweites Kind in einer Familie von 9 Kindern geboren. Nach meiner Ausbildung (die in Makurdi und Jos, zwei Städte in Nordnigeria, statt­fand) wurde ich im Juli 1995 in der Kathedrale meines Bistums Idah, zum Priester geweiht. Gleich danach wurde ich zu unserem Priesterseminar geschickt. Dort verbrachte ich ein Jahr als einer der Ausbilder sowie als Finanzverwalter für die Schule. Nach einem Jahr wurde ich wieder für ein Jahr zum Assistenten des Finanzadministrators der Diözese ernannt, und danach wurde ich der Finanzadministrator der Diözese für 12 Jahre. In diesem Zeitraum war ich gleichzeitig als Pastoralvikar in unserem Dom tätig. Ich war auch ein Mitglied in verschiedenen Gremien und Komitees für die Diözese. Im Jahr 2009 kam ich für einige weitere Studien an die Katholische Universität in Leuven (Belgien). Dort habe ich Master und Doktor Studiengänge absolviert. Zu Beginn meiner Doktorarbeit wollte ich gleichzeitig pastorale Arbeit leisten. Nach dem nötigen Einsatz kam ich in die Diözese Regensburg und wurde 2013 nach Undorf als Pfarrvikar geschickt. Nach fünfjähriger Tätigkeit in Undorf hatte ich auch die Möglichkeit, in der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, Nabburg und der Pfarrgemeinschaft Lappersdorf-Kareth mit Wohnsitz in Kareth mitzuarbeiten.

Ich bin dankbar für die Möglichkeit, in diesen Pfarreien dem Volk Gottes gedient zu haben.

Ein paar Worte über mein Heimatland: Mein Heimatland Nigeria liegt in West Afrika und hat die meisten Einwohner auf dem Afrikanischen Kontinent. Es hat eine Bevölkerung von etwa 200 Millionen Menschen. Ein großer Prozentsatz dieser Bevölkerung besteht aus den Jugendlichen. Nigeria steht als Nation vor vielen Herausforderungen, es bleibt jedoch ein Land mit viel Hoffnung.

Ich freue mich auf unsere Interaktionen, in denen wir mehr Gedanken austauschen können. Für jetzt wünsche ich Ihnen Gottes Frieden.

Dr. John Oguche

    

Die Mitglieder des katholischen Frauenbundes Pfaffenberg haben auch in diesem Jahr die schöne Tradition aufrecht erhalten, zum Fest Mariä Himmelfahrt Kräuterbuschen zu binden, die dann während des Festgottesdienstes als schöne Dekoration für den Altar und die Seitenaltäre dienen, bevor sie vom Priester gesegnet werden und schließlich bei den Gläubigen zu Hause einen schönen Platz zugedacht bekommen und in Ehren gehalten werden.

Und so traf man sich am Vortag im Garten von Mitglied Hanni Zankl, um aus den in den Fluren gesammelten Kräutern, Getreidehalmen und Wildblumen in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz die dekorativen Kräuterbüschel zu basteln. Diese fanden zur Zufriedenheit der Frauenbund-Damen samt Vorsitzender Eva Biller dann auch schnellen Absatz bei den Gottesdienstbesuchern. Dennoch war die Menge so reichlich bemessen, dass noch einige Buschen übrig geblieben sind, die im Vorraum der Kirche platziert sind und von den Gläubigen mitgenommen werden können, wobei sich die Verantwortlichen freuen würden, wenn eine kleine Spende in den Opferstock in der Kirche eingeworfen wird.
Der Erlös aus der Aktion kommt wie immer der laufenden Beschaffung von Blumenschmuck für die Pfaffenberger Kirche zugute.

Anlage: 1 Bild, Foto: Anton Hetzenecker

Der schönen Tradition folgend wurden auch heuer wieder in der Pfarrei Sankt Peter in Pfaffenberg am letzten Sonntag vor Beginn der Sommerferien im Anschluss an den Gottesdienst die Fahrzeuge gesegnet. Dem regnerischen Wetter war es geschuldet, dass die Gläubigen mit den Autos gekommen waren, während die fahrbaren Untersätze der Kinder und die Fahrräder und Zweiräder dieses Mal zu Hause in den Garagen blieben.
Pfarrer Patrice Banza Kabwende sprach zunächst das Segensgebet mit dem Anliegen einer unfallfreien Fahrt und einer guten und gesunden Heimkehr. Aber auch die eigene Verantwortung, die erforderliche Aufmerksamkeit und Sorgfalt sowie die Rücksichtnahme, die in der Hektik des Alltags und Verkehrs öfter mal zu kurz kommen, wurden in das Gebet eingeschlossen. Anschließend schritt der Priester die Reihen der parkenden Autos auf dem Gandorferberg ab und besprengte sie mit Weihwasser. Gegen einen kleinen Obolus konnten die Gläubigen dann noch Christophorus-Plaketten erwerben, die – als Zeichen des Vertrauens auf den Schutzheiligen – einen ehrenvollen Platz in und an den Fahrzeugen zugedacht bekommen.

Fahrzeugsegnungen in der Pfarreiengemeinschaft

Pfaffenberg. (ah)

Jedes Jahr steht am Beginn der Sommerferien in der Pfarreiengemeinschaft die Fahrzeugsegnung auf dem Programm. Die Gläubigen sind an diesem Wochenende eingeladen, sich zahlreich mit ihren Fahrzeugen zu beteiligen. Der Priester wird die fahrbaren Untersätze der Kinder, die Fahrräder, motorisierten Zweiräder und Autos mit Weihwasser besprengen und ein Segensgebet sprechen. Dazu gibt es Plaketten zum Aufkleben auf die Fahrzeuge gegen einen Obolus zu erwerben.

Die Termine sind wie folgt: in Pfaffenberg am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst, der um 9.45 Uhr beginnt; in Ascholtshausen ebenfalls am Sonntag nach dem Gottesdienst, dort beginnt dieser um 9.30 Uhr; in Buchhausen findet die Segnung am Samstag bereits um 17.45 Uhr vor dem Gottesdienst statt; in Upfkofen ist die Segnung am Samstag nach dem Gottesdienst, der um 19.00 Uhr beginnt.

„Aus etwas ganz Kleinem kann etwas ganz Großes werden“

Erstkommunion unter freiem Himmel gefeiert

Pfaffenberg. (ah)

Dank des guten Wetters konnte am Sonntag die Erstkommunion in der Pfarrei Sankt Peter unter freiem Himmel im Zollhof in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche gefeiert werden. Freundlicherweise hatte sich Hofbesitzer Burkhard Gandorfer offen gezeigt für die Bitte, seinen Hofraum, der gleichermaßen großzügig Platz und eine wunderschöne Kulisse bietet, für die Feierlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Pfarrer Patrice Banza Kabwende und Pfarrgemeinderatssprecherin Claudia Rattei richteten ihre Grußworte neben den Kommunionkindern – acht Mädchen und fünf Buben – mit ihren Angehörigen insbesondere an die Klassenlehrerin Carolin Zeller von der St. Martin Grund- und Mittelschule, die kleine Chorformation unter der Leitung von Melanie Hetzenecker, die den Gesang auch auf dem E-Piano begleitete, sowie Thomas Dambacher, der sich um die Tontechnik kümmerte.

Zu Beginn wiederholten die Kinder ihr Taufversprechen, das damals noch ihre Paten für sie abgelegt hatten. Gemeindereferentin Maria Dambacher führte sodann auf die Lesung hin, die von der Klassenlehrerin Frau Zeller, die die Kinder an ihrem großen Tag zum Gottesdienst begleitete, vorgetragen wurde. Darin spricht Gott selbst in einem Gleichnis, wobei er aus einem kleinen Zweig einen großen schattigen Baum wachsen lässt, in dem die Vögel Schutz finden. Genauso werde er auch für uns sorgen, so das Versprechen Gottes. Passend hierzu flatterten in dem Birkenast, der am Altartisch befestigt war, Vögel aus Papier, die die Kinder in der Kommunionvorbereitung gebastelt hatten.

Im anschließenden Evangelium wurde in kindgerechter Erzählung das Gleichnis vom Senfkorn vorgetragen, in dem das Himmelreich mit einem winzig kleinen Senfkorn verglichen wird, aus dem langsam ein mächtiger Baum heranwächst, der Schatten und Schutz spendet.

In ihrer anschließenden kurzen Ansprache griff Gemeindereferentin Maria Dambacher das Gleichnis vom Senfkorn nochmals auf und wünschte den Kindern, dass auch in ihnen der Glaube groß heranwachsen möge.

Im Anschluss an die Fürbitten gestalteten die Kommunionkinder eine Gabenprozession und brachten die Symbole Kerze, Bibel, Brot und Wein zum Altar und verkündeten deren Bedeutung.

Der große Augenblick kam für die Kinder schließlich, als sie im Kreis um den Altar versammelt zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen durften.

Auf das Dankesgebet der Kinder folgte dann die Danksagung des Priesters an den großen Kreis der Helfer und das Technik-Team, die zur gelungenen Feier und Übertragung im Internet beigetragen haben. Als besonderes Dankeschön überreichte der Priester an die Lehrerin ein Blumen-Arrangement.

Mit dem Appell „Kinder werdet große Bäume, das ist unser Auftrag an euch“ nahm der Priester zum Abschluss nochmals Bezug auf die Gleichnisse aus der Lesung und dem Evangelium, bevor der Gottesdienst mit dem Segen endete.


Wichtige Mitteilung

Das Pfarrbüro Pfaffenberg ist ab sofort wieder für den Besucherverkehr geöffnet.

In Ascholtshausen bleibt das Pfarrbüro bis auf Weiteres geschlossen. Messintentionen können jedoch schriftlich mit 5€ pro Intention in den Briefkasten eingeworfen oder per Email an pfaffenberg@bistum-regensburg.de versandt werden.

Prangertags-Flair trotz Corona

Pfarrgemeinde hat Fronleichnam gefeiert

Pfaffenberg. (ah)

Zieht zu normalen Zeiten zum Prangertag ein großer Prozessionszug durch den Ort, so bremsten auch heuer die Corona-Beschränkungen das Geschehen ein, so dass das Fest nur im kleinen Rahmen gefeiert werden konnte. Trotzdem erlebten die Kirchenbesucher wie auch die Gläubigen, die im heimischen Wohnzimmer per Livestream teilnahmen, einen schönen Festgottesdienst. Zunächst erläuterte Pfarrer Patrice Banza Kabwende in einer kurzen Ansprache die Bedeutung des Festes, in dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.
Obwohl auf gewohnte Bräuche des Prangertags wie etwa die Teilnahme von Vereinsabordnungen oder der Kommunion- und Kindergartenkinder verzichtet werden musste, war an vielen Stellen die bekannte Symbolik zu sehen: von der Kirchendecke war die gelb-weiße Kirchenfahne gespannt, der Altar war mit Birkenästen gesäumt und fungierte auch als Stationsaltar, wo – stellvertretend für die sonst vier Stationen in der Öffentlichkeit – das Evangelium verkündet, die Fürbitten gebetet und der Segen erteilt wurde. Anschließend zog der Priester, begleitet von den Ministranten und Prangertag-Stammlektor Werner Kagermeier, in einer kleinen Prozession mit dem Allerheiligsten vor die Kirche und segnete den Ort und die Fluren.

Anlage: 1 Bild, Untertitel: Der Priester bei der Erteilung des Segens (foto: ah)

„Ihr müsst das Geschenk auch auspacken!“

Propst von Paring spendet Firmsakrament

Pfaffenberg-Ascholtshausen-Holztraubach. (ah)

56 Jugendliche aus der Pfarreiengemeinschaft Pfaffenberg-Ascholtshausen-Holztraubach haben am vergangen Samstag das Sakrament der Firmung empfangen. Pandemie-bedingt musste die Feierlichkeit in die Klosterkirche Mallersdorf verlegt werden, die deutlich großzügigere Platzverhältnisse als das Pfaffenberger Gotteshaus St. Peter bietet. Trotzdem haben es die geltenden Abstandsregeln bedingt, dass zwei aufeinander folgende Gottesdienste erforderlich waren, wobei zunächst um 9.00 Uhr die Jugendlichen aus Pfaffenberg an der Reihe waren, bevor die zweite Feierlichkeit um 11.00 Uhr für die Firmlinge aus den anderen Teilpfarreien begann.

Als Firmspender konnte Pfarrer Patrice Banza Kabwende den hohen Geistlichen hochwürdigsten Herrn Maximilian Korn, Propst der Propstei Paring, begrüßen. Daneben hieß der Priester auch noch als Pfarrgemeinderats-Vertreter Claudia Rattei für die Teilpfarrei Pfaffenberg, Sonja Hamberger für Ascholtshausen und Max Parzefall für Holztraubach willkommen.
In seiner Ansprache erläuterte der Propst den Firmlingen, wie der Heilige Geist in ihr Leben hineinspielt: die sieben Gaben des Heiligen Geistes – Weisheit, Erkenntnis, Einsicht, Rat, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht – seien es, die sie heute als Geschenk Gottes erfahren dürften. Die Annahme dieses Geschenkes führe zu einem Leben, das von der Ehrfurcht vor Gott, der Festigung des Glaubens, der Übernahme von Verantwortung im Leben, dem Stehen zu den getroffenen Entscheidungen, von Gottessehnsucht und schließlich der Einswerdung mit Jesus geprägt sei. Diesen Weg mit Hilfe des Heiligen Geistes zu gehen, so der Propst, setze aber den großen Schritt voraus, das Geschenk auch auszupacken. An dieser Stelle sprach der Geistliche die Mahnung an die anwesenden Erwachsenen aus, auch sie sollten sich kritisch fragen, ob sie das seinerzeitige Geschenk, das sie in der eigenen Firmung empfangen hätten, überhaupt ausgepackt oder zwischenzeitlich vielleicht zur Seite gelegt hätten. Aber dafür, dass man es wieder wertschätze, sei es nie zu spät.
Der Gottesdienst gelangte schließlich zum Höhepunkt, als der Propst den einzeln mit dem Paten oder der Patin vortretenden Firmlingen mit den Worten “Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!” das Sakrament der Firmung spendete.

Musikalisch gestaltet mit jugendlich-frischer Note wurden die beiden Gottesdienste von der Schulband der Mittelschule Mallersdorf unter der Leitung von Manfred Plomer.

Zum Abschluss der beiden Gottesdienste überreichte jeweils eine Vertreterin der Firmlinge einen Blumenstrauß als Dankeschön an den Firmspender und die „Regisseurin“, Gemeindereferentin Maria Dambacher, bedankte sich für die Gastfreundschaft und die Mesner-Dienste von Schwester Asumpta.

Mit dem Wunsch, das Geschenk der Firmung anzunehmen und dem Appel, sich den heutigen Tag im Kalender des Lebens dick anzustreichen und diesen als den ganz persönlichen Pfingsttag wertzuschätzen, verabschiedete sich der Firmspender schließlich von den Firmlingen.

„Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Der Herr wird wiederkommen wie er jetzt aufgefahren ist, Halleluja!“ – dieses Bibel-Zitat setzte Pfarrer Patrice Banza Kabwende an den Beginn des Festgottesdienstes zu Christi Himmelfahrt in der Pfarrei Sankt Peter in Pfaffenberg. In einer kurzen Ansprache knüpfte er hier an und führte aus, dass die Aufnahme Jesu in den Himmel auch uns auf ein ewiges Leben bei Gott hoffen lassen dürfe. Dies verband er mit dem eindringlich Appell, stets um die Pflege und Festigung des eigenen Glaubens bemüht zu sein. Nachdem die traditionelle Flurprozession auch heuer Corona-bedingt ausfallen musste, wurden die Gebetsanliegen für ein friedliches Zusammenleben und den Zusammenhalt in der Gemeinde, für gute und gerechte Verhältnisse in der Welt sowie für einen neuen Lebensstil, der die Schöpfung bewahrt, am Schluss des Gottesdienstes vorgetragen. Anschließend zog der Priester mit dem Allerheiligesten zur Kirche hinaus und spendete vom Rand des Friedhofs aus den Segen für die Felder und Fluren.

Anlage: 1 Bild, (Foto: Anton Hetzenecker)

Live-Übertragung der Gottesdienste aus der Pfarrkirche Pfaffenberg

Anleitung zum Empfang der Livestreams

Pfaffenberg. (ah)

Solange es Einschränkungen im öffentlichen Leben durch die Corona-Pandemie gibt, überträgt das Technikteam des Pfarrgemeinderats der Pfarrei Pfaffenberg alle Sonntagsgottesdienste sowie Feiertagsgottesdienste live ins Internet. Zum Anschauen der Live-Übertragung kann ein Computer, Laptop, Tablet, Smartphone oder internetfähiger Fernseher verwendet werden. Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zu diesem Angebot zu erleichtern, werden nachfolgend die notwendigen Schritte beschrieben:


Öffnen eines Internetbrowsers (z.B. Google Chrome, Firefox, Safari oder Edge) / Zum Aufruf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Eingabe der Adresse www.pfarrei-pfaffenberg.de in der Adresszeile / In der Menüzeile unter der Überschrift steht zur Auswahl: Startseite – Aktuelles – Pfarrbrief/Hausgebet – Livestream – Kirchliches Leben; hier auf „Livestream“ klicken / Es erscheint ein Vorschaufenster, das den nächsten Livestream ankündigt / Ab ca. 10 min. vor dem Gottesdienst startet nach Klick auf das Vorschaubild die Live-Übertragung / Mit Klick auf das Rechteck-Symbol in der rechten unteren Ecke des Live-Bildes kann das Bild vergrößert werden.
Zusätzlich können die Gottesdienste über den Youtube Kanal „Pfarrei Pfaffenberg“ noch zwei Wochen lang angeschaut werden.

Die Bevölkerung wird um Hilfestellung für Familienangehöre, Freunde und Bekannte gebeten, die nicht so versiert im Umgang mit dem Internet sind, damit sie auf diese Weise am Gottesdienst teilnehmen können.

Bei Problemen oder Fragen zum Anschauen des Livestreams kann auch auch das Pfarrbüro unter 08772/326 kontaktiert werden.